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    Bouldern & Klettern - Training PDF Drucken E-Mail
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    WEDNESDAY, 25 MARCH 2009 20:21

    Trainingsziele beim Bouldern

    Die verglichen mit Kletterrouten eher kurzen Boulder,  die oft nur wenige Züge umfassen, sind weit stärker kraftorientiert und werden gezielt zum Aufbau der Muskulatur, zur Verbesserung der Bewegungskoordination und zur Erhöhung der Kraftausdauer eingesetzt. Die Techniken des Boulderers sind prinzipiell die gleichen wie die des Kletterers, doch sind hier komplexe und kraftintensive Bewegungsabläufe konzentriert. Dieser Sport gilt daher als besonders technisch, als „Klettern in seiner reinsten Form“.

    Bouldern & Klettern -  Ein Vergleich

    Beim Bouldern lässt es sich leichter experimentieren: In der Regel fällt man nicht weit und kann direkt wieder einsteigen. Gleichzeitig muss man sich keine Gedanken über die Seilsicherung machen und kann sich ganz auf die Bewegungen konzentrieren. So werden längere schwierige Passagen möglich als in Kletterrouten, in denen dem Kletterer nach einem kniffligen Teilstück die Kraft für den restlichen Durchstieg fehlen kann. Da das Ziel des Boulderns der Kraftaufbau ist, sollte ein Boulder ohnehin immer entsprechend schwer sein, um einen Trainingseffekt zu erzielen.
    Grundsätzlich unterscheidet man das Bouldern in vertikaler und horizontaler Richtung; die in Europa am weitesten verbreitete Fontainebleau-Skala zur Bewertung des Schwierigkeitsgrads drückt dies in den Zusätzen „bloc“ und „trav[erse]“ aus. Als Variante gibt es noch den Highboulder, der die üblichen etwa drei Meter Boulderhöhe so weit übersteigt, dass ein Absprung oder Sturz große Verletzungsgefahr birgt. Im Gegensatz zum Soloklettern ist die Landung hierbei aber nicht potenziell tödlich.

    Risiken

    Das Hauptrisiko des Boulderns ist also der Sturz. Die Landung selbst wird durch eine Bouldermatte  abgefangen; häufig ist es allerdings empfehlenswert, sich von einem anderen Boulderer spotten zu lassen. Dessen Aufgabe ist es vor allem,
    bei einem Sturz Kopf und Rücken des Boulderers zu schützen,
    ihn nach Möglichkeit auf den Füßen landen zu lassen
    und seinen Fall auf einen sicheren Landeplatz umzulenken.
    Das bedeutet, dass der Spotter nicht in das Bouldern eingreift und ausschließlich den Körperschwerpunkt des Boulderers im Blick hat, an dem sich ein bevorstehender Sturz als Erstes abzeichnet. Ein zweites Risiko ist die starke Belastung der oberen Extremitäten, vor allem der Finger. Durch gründliches Aufwärmen sowie sinn- und maßvolles Training lässt sich die Verletzungsgefahr hier minimieren.

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