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    Cashpad zum Bouldern – Kaufberatung & Test PDF Drucken E-Mail
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    WEDNESDAY, 25 MARCH 2009 21:05

    Crashpads fürs Bouldern

    Aus Sicherheitsgründen ist eine Bouldermatte sinnvoll. Grundsätzlich unterscheidet man tragbare Crashpads und Maßanfertigungen für Boulderhallen. Letztere sind auf den jeweiligen Grundriss der Boulderwände zugeschnitten und ähneln dicken Turnmatten. Bei den Crashpads gibt es verschiedenartige Modelle, denen in der Regel jedoch drei Dinge gemeinsam sind:
    • Sie haben Rucksackriemen, um sie bequem auf dem Rücken tragen zu können.
    • Ihre Oberfläche ist aus robustem und leicht zu reinigendem Material, zum Beispiel Cordura.
    • Die meisten bieten eine Flap: eine breite Lasche, in der die Basics Platz finden.
    Zum Tragen lassen sich die Pads gewöhnlich zusammenlegen – entweder durch einfaches Knicken und Verzurren oder über eine eingearbeitete Faltstelle. Diese ist bei sehr vielen Crashpads im 45-Grad-Winkel geschnitten, damit man beim Aufspringen auf die Matte nicht mit dem Fuß in die Ritze durchtritt und sich verletzt.
    Aufgebaut sind alle Crashpads wie Niedersprungmatten, also im Schichtenprinzip in Form von zweilagigen und dreilagigen Pads. Letztere haben einen weichen Kern aus in der Regel offenzelligem Schaumstoff zwischen zwei festen Schichten aus geschlossenzelligem Schaumstoff. Die zweilagigen Pads weisen nur auf der Oberseite eine harte Schicht auf. Durch die Schichtenstruktur werden Bodenunebenheiten wie Steine oder Wurzeln von unten abgepolstert und der von oben kommende Druck des Boulderers beim Landen optimal verteilt. Unebenheiten stellen keine ernste Verletzungsgefahr dar, weil der Boulderer nicht in die Matte einsinkt.
    Beim Kauf eines Crashpads sollten vier grundlegende Faktoren im Hinblick auf die persönlichen Bedürfnisse berücksichtigt werden:
    • Wie groß? Je größer die Matte, desto besser lässt sie sich ansteuern – aus mehreren Metern Höhe wird die Landezone schnell zum schweißtreibend winzigen Fleckchen. Allerdings sind große Crashpads schwerer und sperriger, die Zustiege können lang sein und das eigene Auto bietet auch nur begrenzt Platz.
    • Wie dick? Je dicker das Crashpad ist, desto besser schützt es natürlich, besonders bei Stürzen von hohen Bouldern. Es wird aber auch wieder schwerer.
    • Zweilagig oder dreilagig? Dreilagige Matten puffern durch ihre zusätzlich feste Unterseite vor allem ausgeprägte Bodenunebenheiten viel besser ab als zweilagige.
    • Weich oder hart? Harte Crashpads vermitteln ein subjektiv eher unangenehmes Landegefühl, bei weicheren Pads drücken ausgeprägte Unebenheiten jedoch stärker durch als bei harten. Schwere Boulderer sind generell mit einem festeren Pad besser bedient und leichte Boulderer mit einem weicheren.

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